Hip Bag – (m)ein treuer Begleiter

Heute zeige ich euch endlich hier meine Hip Bag (kostenloses, geniales SM von Schnablina gibt´s hier.) Alle Freebooks von Schnabelina sind sehr gut durchdacht, mit vielen Bildern versehen und daher auch für (mutige) Anfänger geeignet. An dieser Stelle Hut ab und herzlichen Dank für diese wahnsinnige Arbeit und Großzügigkeit die Ebooks kostenlos zur Verfügung zu stellen!

Das hier ist mein zweites genähtes Exemplar und es stammt schon aus dem Frühjahr 2015. Die erste Hip Bag hat sich (wie so oft bei „Prototypen“) meine Mam geschnappt.

Im Ebook sind unterschiedliche Größen enthalten. Diese hier ist die Ausführung BIG. Innen finden sich zwei Karten-Einsteck Fächer und nochmal ein Reißverschluß Fach.

Inneneinteilung
Inneneinteilung

Sie begleitet mich in regelmäßigen Abständen. Ganz egal ob beim schnellen Supermarkteinkauf, spazieren gehen, Stoffmarkt, Flohmarktbesuche usw. Hände bleiben frei und das Wichtigste (Geld, Smartphone, ggf. EC Karte und eine kleine Packung Taschentücher) passen perfekt hinein. Genäht aus Canvas & Webware und selbstgemachter Paspel. Verstärkt mit Vlieseline H250.

vordere Tasche
vordere Tasche

Und daher verlinke ich sie heute bei RUMS und guck mich kurz um.

Der Urlaub neigt sich dem Ende und die Sonne strahlt nur so vom Himmel.

Genießt den Tag!

 

 

Zucchinikuchen, schokoladig, saftig und einfach in der Zubereitung!

Ihr wisst schon nicht mehr, was ihr aus den ganzen Zucchinis kochen sollt? Dann ist der Zucchinikuchen eine echte Alternative.

Zubereitung im Monsieur Cuisine (MC) wie folgt:

  • 300 gr Zucchini (in Stücke geschnitten) und
  • 150 gr Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) für ca 10 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern.

    Nun folgende Zutaten in den Mixtopf zugeben:

  • 3 Eier
  • 180 gr Zucker
  • 1 EL selbstgemachter Vanillezucker (alternativ ein Päckchen gekaufter)

alles noch einmal ca. 10 Sekunden bei Stufe 5 vermischen. Und nun die trockenen Zutaten (ich mische diese in einer separaten Schüssel) einfüllen.

  • 100 gr geriebene Mandeln (oder Haselnüsse) – falls ihr ganze Nüsse nehmt, verdoppelt einfach anschließend die Zeit auf 20 Sekunden. Dann bleiben größere Stücke drin – siehe Foto.
  • 350 gr Mehl
  • 0,5 Pck Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Backkakao

Und zum Schluss noch einmal Stufe 5 ca. 10 Sekunden vermengen.

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und bei ca. 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen (je nach Ofen – bitte Stäbchenprobe durchführen).

Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokoguss verzieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

Es müssen nicht immer Zählmäuse sein, oder?

Viele von euch kennen sie bestimmt, die Zählmäuse (Freebook z. B. hier von Farbenmix). Ursprünglich wollte ich für die Einschulung der „Großen“ meiner Freundin (Hier entlang zum Einschulungs-Tshirt) noch eine Zählmaus nähen.

Klar, Sohnemann (ist ab September Vorschulkind) braucht auch so eine. Aber muss es eigentlich eine Zählmaus sein? (nix gegen Zählmäuse!) Nö, das geht sicher auch noch einfacher und schneller, wenn man den Plotter zur Unterstützung nimmt.

Ich hab bei den Prototypen „Zähl-Ninja“ und „Zähl Eule“ mitgeknipst:

Kurz Tutorial:

  1. Wunschbild plotten (ca. 10 cm groß), Flexfolie stammt wieder von Plottermarie
  2. Wunschbild anschließend auf Stoffrest (bitte unbedingt ausreichend Nahtzugabe einplanen) bügeln oder pressen (sofern Presse vorhanden)

    Plotterbild auf den Stoffrest anbringen (hier ein Ninja)
    Plotterbild auf den Stoffrest anbringen (hier ein Ninja – Datei aus dem Silhouette Store)
  3. Stoffrest nun rechts auf rechts legen und beide rund oder eckig ausschneiden. Unbedingt die Kordel für die Perlen jetzt mit einfassen – zwischen den Stofflagen.

    Stoffstück rechts auf rechts legen und die Kordel mit einfassen
    Stoffstück rechts auf rechts legen und die Kordel mit einfassen
  4. Mit Gradstich zusammennähen und dabei die Kordel (ca. 50 cm lang) zum Perlen auffädeln zwischen den Stoffstücken mit festnähen. Bei der Kordel mehrfach vor- und zurücknähen. Das hält besser. Ich hab sie hier unten mittig angebracht.

    an den Seiten zusammennähen und Wendeöffnung nicht vergessen
    an den Seiten zusammennähen und Wendeöffnung nicht vergessen
  5. Wendeöffnung nicht vergessen
  6. Anschließend mit der Zickzack-Schere die Seiten versäubern. Wendeöffnung aussparen.

    Versäubern mit der Zickzack Schere
    Versäubern mit der Zickzack Schere
  7. Wenden und jetzt mit etwas Füllwatte auspolstern

    Wenden und mit etwas Füllwatte ausstopfen
    Wenden und mit etwas Füllwatte ausstopfen
  8. Zum Schluß entweder noch einmal komplett knappkantig absteppen oder nur die Wendeöffnung von Hand mit der Zaubernaht schließen (Zaubernaht und ich sind keine Freunde)
  9. Insgesamt 20 Perlen auf die Schnur auffädeln und das Ende gut verknoten bzw. einen Kordelstopper am Ende anbringen.
    Hier seht ihr eine 3mm starke, gewachste Baumwollkordel. Gekauft beim Nähkaufhaus. Ich hoffe, die franst nicht so leicht aus.

    Zähl Ninja
    Zähl Ninja
  10. Fertiges Werk bestaunen :-)

Perfekt als kleines Mitbringsel für Vorschul- oder angehende Schulkinder geeignet.

Und weil heute Dienstag ist, verlinke ich diesen Beitrag beim CREADIENSTAG! :-)

Selbstverständlich freuen wir uns, wenn ihr uns Bilder von euren Werken (nach unserem Tutorial) zusendet und wir diese ggf. auch veröffentlichen dürfen!

Phoebe, ein Muss für alle Taschenliebhaber

Freitag ist schon wieder Freutag! Ich freue mich heute über einen ganz tollen (mir bisher unbekannten) Taschenschnitt UND die ersten Fotos in dem neuen Fotozelt :-))

Kennt ihr „Phoebe“? Ja, na dann wisst ihr warum ich sie so wunderbar finde. Ihr kennt sie noch nicht? Dann bitte einmal hier entlang. Phoebe ist ein kostenloses Ebook – zwar in englisch aber sehr gut beschrieben.

Meine Schwiegereltern haben mir aus ihrem Urlaub zwei wunderschöne Stoffe mitgebracht. U. a. den Hamburger Liebe Stoff „Eden – Leafy Canope“. Der schrie förmlich nach Phoebe (außen). Innen ein Tante Ema Stoff.

Die zweite Tasche ist aus Stoff vom Mödelschweden (innen und außen). Abgesetzt mit grauem, gesteppten Kunstleder.

Phoebe ist sehr einfach zu nähen. Ich habe beide Exemplare mit kaschiertem Schaumstoff verstärkt. So ist die Tasche form stabil und leicht zugleich.

Den kaschierten Schaumstoff (fast würde ich ihn mit Stoft and Stable vergleichen – Qualität nicht 100% identisch, aber wesentlich preiswerter) habe ich mit temporärem Sprühkleber befestigt.

Das hier sind übrigens die ersten Taschen-Bilder in meinem neuen Fotozelt. Was sagt ihr? Mein Mann (der weltbeste Ehemann übrigens) hat mir einfach so ein Fotozelt geschenkt.

Es ist wundervoll, wenn sich die komplette Familie mit mir über mein Hobby freut und mir ausnahmslos mit Rat und Tat zur Seite steht. Oder eben auch einfach mal so eine kleine Freude macht :-) Nähen ist (alle Nähbienen wissen wovon ich spreche) eben kein günstiges Hobby.

Hoffentlich habt ihr auch so eine wundervolle Familie und / oder Freunde. Dann freut euch und teilt ihnen eure Freude mit!

Sonnige Grüße Jasmin

verlinkt beim Freutag

Frau Liese die Erste

Beim Durchstöbern meiner gespeicherten Schnittmuster bin ich auch auf Frau Liese von fritzi und schnittreif gestossen. (Frau Aiko, ein weiteres SM von den beiden, gibt es u.a. hier zu sehen.)

Das Ebook „Frau Liese“ gab es, wenn ich mich recht erinnere, irgendwann einmal günstig bei Makerist. Ich kann es tatsächlich nicht mehr ganz genau sagen. Nähen wollte ich es jedenfalls schon ewig.

Für die erste Probevariante habe ich einen Jersey mit NYC Motiven vom Stoffmarkt mit grau und schwarz kombiniert. Der liegt hier auch schon etwas länger und ich wusste nicht so richtig, was daraus werden sollte.

Also hier: meine erste Frau Liese.

Das Wickelshirt ging wesentlich einfacher und unkomplizierter zu nähen als ich es im Vorfeld vermutet hätte. Es fällt größengerecht aus.

Und schon wieder darf ich mich bei den RUMS-Mädels einreihen.

Habt einen gemütlichen Donnerstag – wir sind immer noch im Urlaubsmodus und genießen aktuell unsere zweite Woche in der wir alle drei daheim sein dürfen.

 

Salat aus gedämpften Möhren mit gerösteten Sonnenblumenkernen – eine tolle Beilage für mehrere Tage

Der Salat aus gegarten Möhren (im Gegensatz zu Rohkost-Salat) ist leichter verdaulich, gut vorzubereiten und für mich irgendwie eine Kindheits-Erinnerung.
Ich habe versucht, diesen Klassiker ein bißchen moderner aufzupeppen und zum Einen ein Honig-Senf-Dressing verwendet; zum Anderen noch einen Klecks Rucola-Dressing dazu gegeben und außerdem für Biss und Aroma noch geröstete Sonnenblumenkerne hinzugefügt.

Aber jetzt der Reihe nach:
Zunächst bitte die Möhren (ca. 700 g geben eine ordentliche Portion für 2 Personen für mindestens 2 Tage) Schälen, in nicht zu dünne Scheiben (ca. 5 mm) schneiden und noch leicht bissfest dämpfen. Ich nehme hierfür meinen Combi-Dampfgarer (ca. 7 Minuten), ihr könnt entweder mit wenig Wasser und gelegentlichem Umrühren den normalen Topf benutzen oder auch den Dämpf-Einsatz Eurer Koch-Küchenmaschine (MC oder so). Für die erwünschte Bissfestigkeit je nach Geschmack einfach probieren.

Ca 700 g geschälte Möhren
Ca 700 g geschälte Möhren – bitte in ca. 5mm-Scheiben schneiden

Während die Möhren garen, bitte 1 Schalotte oder kleine Zwiebel in ganz feine Würfelchen schneiden und in die Salatschüssel geben. Die heißen Möhren drauf geben, dann (oder auch vorher) Salatdressing und einen Klecks Rucola-Pesto hinzufügen und gut vermengen. Ich hatte das Ganze schon vorbereitet und es sah so aus:

Möhrensalat vorbereitetes Dressing

Das Salatdressing hab ich so hergestellt:
100 g Olivenöl nativ
50 g Balsamico Essig
30 g Honig
2 Tl Senf (Dijon)
2 TL Gemüsepaste oder -brühe
Salz, Pfeffer nach Geschmack, evtl. noch Wasser

Alles zusammenmischen (in der Koch-Küchenmaschine, dem Mixer, dem Schüttelbecher oder irgendwie) daß es eine homogene Masse in der gewünschten Konsistenz ergibt und genießen. So angemischtes Dressing hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen auf Vorrat.

Die Sonnenblumenkerne (ich nehme ca. 1/2 Tasse) ohne ÖL in der Pfanne anrösten, bis sie etwas Farbe und Aroma bekommen haben – dabei ganz arg aufpassen, daß sie nicht anbrennen und auch über den Salat geben.

Gut durchmischen und genießen! Wer möchte, kann auch noch ein paar Stängel frische Petersilie klein hacken und darüber geben. Petersilie hat viel Vitamin C und einen angenehmen Geschmack, der mit Möhren sehr gut harmoniert!

Fertig zum Genießen!
Fertig zum Genießen!

Der Salat lässt sich wunderbar als low-carb-Beilage vorbereiten und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage frisch. Wem es dann zu trocken wird, der kann einfach etwas (fertiges) Dressing oder noch einen Löffel Pesto darüber geben. Lecker, einfach und auch noch gesund!

 

Guten Appetit!

„Erstklassiges“ Shirt zum Schulanfang

Die „große“ Tochter meiner Freundin wird heuer eingeschult. Klar, dass ich zu diesem Anlass ein Einschulungs-Shirt schenke („älteste“ Freundin, damals das erste Kind im engen Freundeskreis – gehört quasi zur Familie).

Mir gefiel das erstklassige Shirt von allen Ideen, die mir so im Netz begegnet sind, am Besten. Die Plotterdateien wurden von mir selbst erstellt.

Hier das fertige Ergebnis:

ERSTKLASSIG!

Meine Freundin ist begeistert und wir sind uns ziemlich sicher, dass wir den Geschmack der angehenden Schülerin getroffen haben.

Und damit die kleine Schwester nicht leer ausgeht (sie feiert im September ihren vierten Geburtstag) gibt es für sie ein Geburtstags-Shirt mit Krönchen.

Angefertigt, wie schon in diesem Beitrag hier gezeigt, nach dem genialen Tutorial von Anja.

Shirt vierVerwendet wurde Flexfolie und diese stammt von Plottermarie. Der Firmensitz ist nur ein paar Kilometer von mir entfernt. Es gibt ganz viele tolle Sachen dort und die Bestellung wurde tatsächlich schon am nächsten Tag geliefert. Ich habe dort schon öfter bestellt und bin immer wieder begeistert von Qualität und Service :-)

Die Shirts habe ich vor dem Plotten auf 30 Grad gewaschen (selbstverständlich ohne Weichspüler). Dank meiner Transferpresse hält es bombenfest.

Falls ihr also noch eine Geschenkidee sucht, mit einer solchen Plotterdatei lassen sich auch gekaufte Shirts ganz einfach zu etwas Besonderem verwandeln.

Mini Geldbeutel aus Snap Pap

FREUTAG!

Unser erstes kleines Tutorial inkl. Plotter Freebie für Snap Pap geht heute online!

Gestern ging unser 100. Blogbeitrag online. Zeit zum Freuen und für ein kleines Geschenk! :-)

Ein kleines Tutorial samt Freebie für einen kleinen Geldbeutel aus Snap Pap.

Insgesamt der dritte Beitrag zum Thema Snap Pap (hier und hier die anderen beiden).

Perfekt geeignet für Kinder,  als Gutscheinverpackung oder einfach zum Ausgehen. Eine Scheckkarte passt samt etwas Geld hinein.

Die Datei habe ich selbst erstellt und das Snap Pap wieder mit dem Plotter ausgeschnitten. Tip: achtet darauf, dass eure Schneidmatte gut klebt, dann verrutscht das Snap Pap nicht während des Scheidens. Falls die Matte nicht mehr genügend Klebkraft hat, helft mit einem temporärem (Sprüh-)Kleber nach.

Schneideinstellungen (ich habe einen Silhouette Cameo):
Dicke 33, Geschwindigkeit 1, Messer 10

Schritt 1 Geldbörse ausschneiden
Schritt 1 Geldbörse ausschneiden

Außerdem habe ich das Snap Pap vor dem Ausschneiden nicht gewaschen.

Nach dem Schneiden faltet ihr die kleine Geldbörse so, dass das untere Teil ca. 8 cm nach oben geht und das obere Teil etwa 5 cm nach unten.

falten
falten

Die fertigen Maße betragen etwa 9 cm in der Höhe und 11 cm in der Breite.

Mir persönlich gefallen die abgerundeten Ecken sehr. Wer möchte, kann jetzt auf der Rückseite noch den Namen drauf plotten (Flexfolie hält prima).

Hier seht ihr die Schrift „Chicle“. Geplottet mit Flexfolie von plottermarie und bei 140 Grad mit der Happy Press auf dem Snap Pap angebracht.

 

optional - Name auf der Außenseite (Rückseite) draufplotten
optional – Name auf die Außenseite (Rückseite) draufplotten

Jetzt bringt ihr als erstes den unteren Kam Snap an!! WICHTIG (leider habe ich diesen Schritt nicht separat fotgrafiert.

Anschließend näht ihr die Geldbörse (Klappe geöffnet) einmal rundherum zusammen bzw. steppt die Klappe gleich mit ab.

ERST NACH DEM Absteppen bringt ihr bitte den oberen Kam Snap an! 

Absteppen und Kam Snaps anbringen
Absteppen und Kam Snaps anbringen

TADAAAA fertig ist euer kleiner Geldbeutel aus Snap Pap.

Hier gibt es das Freebie der gezeigten Datei!

Mini Geldbörse
Mini Geldbörse

Und, was sagt ihr zu unserem ersten kleinen Tutorial? Wir freuen uns über ein „Gefällt mir “ unserer Facebook Seite, aber auch über jeden Kommentar hier im Blog.

Wir arbeiten bereits am zweiten Mini-Tutorial zum Thema Schulanfang und hoffen, dass es in Kürze online gehen wird.

Bei Fragen schreibt uns einfach an. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn ihr uns Bilder von euren Werken (nach unserem Tutorial) zusendet und wir diese ggf. auch veröffentlichen dürfen!

Verlinkt – Premiere – beim FREUTAG.

Modal „Bubbles“ goes Anki

  • „Wer überwindet, der gewinnt“ Johann Wolfgang v. Goethe

Oder in meinem Fall:

Ein mir bisher unbekanntes Material Modal (Bio Jersey,  „Bubbles“ Design von enemenemeins; kürzlich gekauft bei Makerist. Momentan scheinbar ausverkauft, kommt aber wieder) wird zur Tunika ANKI Von DreiEMS. Ohne Probeteil!
Mach ich sonst nicht, vor allem nicht, wenn der Stoff auch „ein paar Euro“ kostet. Aber ich wollte unbedingt eine Anki. Aus genau diesem Stoff.

Gleich als das Ebook zur Anki rauskam, fand ich die Fotos allesamt toll und seitdem wartet das Schnittmuster darauf, genäht zu werden. Lange war ich mir mit der Stoffwahl unsicher. Eigentlich wollte ich noch eine „Probe Anki“ aus Jersey nähen…

Letztendlich wurde  gleich der Modal Bubbles angeschnitten. Meine 1,3 Meter reichten exakt für einen Zuschnitt der gebogenen Tunika – allerdings „nur“ mit kurzen Ärmeln.

Schnittmuster kleben ging extrem fix. Sind nur 16 Seiten. Es hervorragend beschrieben. Außerdem steht bereits drauf, dass die Nahtzugabe enthalten ist.
–> gefällt mir.

Vor dem Vernähen des Modal hatte ich ein wenig Bedenken (flutschig, fast so wie Viskose aber doch ein klein wenig fester… schwer zu beschreiben). Es klappte jedoch sehr viel besser als erwartet. Sowohl mit der OVI als auch mit meiner Näma (W6N5000, neues Modell inkl. verstellbarem Nähfussdruck).

Einstellungen meiner Näma: Nähfussdruck 1, OTF (Obertransportfuss angebaut) und Gradstich. Es hat sich so gut wie nichts verzogen. Nur beim Säumen musste ich ein kleines Stück auftrennen. Halb so schlimm.

Der Modal ist ein echter Stofftraum. Fällt genial, super angenehm auf der Haut. Herrlich.

So ein teures Stöffchen gönne ich mir zwar nicht oft, aber in diesem Fall kann ich getrost sagen: Qualität hat ihren Preis und ich bin wirklich froh, mir dieses Schätzchen geleistet zu haben.

Modal und Anki – euch mag ich. Macht sich ganz bestimmt auch super am Strand oder Pool :-) 

Meine ANKI
Meine ANKI

Tatsächlich kann ich auch diese Woche wieder beim RUMS dabei sein.
Außerdem verlinke ich erstmals auch bei den Lille Lieb Links :-)

Ein RIESIGES Dankeschön geht an Günter, der die tollen Fotos geschossen hat. :-)

Wundervollen Donnerstag.

Begeisterte Grüße Jasmin

 

 

 

 

 

Kleine Leckerei: Johannisbeer-Streußel-Taler…. superlecker und ein echter Hingucker!

So langsam lässt sie in dem einen oder anderen Garten endlich nach, die anderen hängen noch mittendrin und die ganz anderen wissen nicht, wovon ich spreche: Die Obstschwemme!

Jeder, der mit einem eigenen Garten gesegnet ist, aber kennt diese Situation: Man hat einfach viel zuviel Obst und weiß nicht wohin damit. Oder man hat schon ganz viel davon in bewährter Weise verarbeitet und ist nun auf der Suche nach einer neuen Variante.

Bei dieser Detektivarbeit bin ich auf das Rezept für die Johannisbeer-Streußel-Taler gestoßen. Ich hab sie ein bißchen abgewandelt (und etwas kleiner gemacht) und sie sind eine Zier für jede Kaffee-Tafel, machen wenig Aufwand und schmecken auch noch am nächsten Tag hervorragend! Es handelt sich um einen Hefeteig mit Puddingbelag, Früchten und leckeren Streußeln obendrauf. Das macht jeden Bissen zur Geschmacks-Explosion im Mund!

Ganz toll ist übrigens, daß das Rezept mit allen möglichen Obstsorten funktioniert: Äpfel, Blaubeeren, Himbeeren, Kirschen, usw. oder auch mit gefrorenen Früchten!

Jetzt aber zu den Zutaten:

Hefeteig:
70 ml lauwarmes Wasser
1 Beutel Trockenhefe
30 g Zucker
140 g Butter, weich
3 Eier (zimmerwarm)
500 g Mehl
1 Prise Salz

Wer eine coole Koch-Küchenmaschine, MC o.ä. hat, weiß sowieso wie’s geht; alle anderen mischen das warme Wasser mit der Hefe und dem Zucker, lassen das ganze 5 Minuten stehen, mischen die restlichen Zutaten darunter und lassen den Hefeteig an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat (das dauert so ca. 45 Minuten).

Zwischenzeitlich kann man die Creme anrühren, das Obst verlesen und die Streußel herstellen:

Pudding-/Quarkcreme:
250 g Quark, 20 % Fett
30 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier

Einfach alles in eine Schüssel geben und verrühren.

Obst:
Nach Belieben; eine oder zwei Handvoll Johannisbeeren (entrappt) oder Himbeeren und 2 Äpfel oder oder oder…..

Streusel:
300 g Mehl
280 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
200 g Butter (kalt) in Stücken
2-3 EL Haferflocken

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, rasch mit der Gabel vermengen und zu Streuseln zerbröseln. Kalt stellen.
Ich mache ja immer eine großzügige Menge Streusel und friere den Rest ein. Ich finde diese Bröselei nämlich sehr unangenehm und da mache ich lieber einmal mehr und das nächste Mal muß ich keine  herstellen: Streusel lassen sich super gefroren verwenden und verfeinern so manchen Kuchen oder Nachspeise (Crumble).

Also… wenn der Teig gut gegangen ist, mache ich ca. 16 Portionen und forme kleine Talerchen (etwas kleiner als ein Handteller). Die Taler werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt und auf jeden Taler kommt ein Klecks Quark-Creme und ein paar Beeren.

...jetzt fehlen nur noch die Streußel!
…jetzt fehlen nur noch die Streußel!

Danach die Streußel (nach Belieben, den Rest können wir ja einfrieren) auf den Talern verteilen und noch ca. 10 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen (ca. 175°C Ober-/Unterhitze) etwa 20 Minuten goldgelb abbacken. Bei mir werden es immer zwei Bleche, die ich einfach nacheinander in den Ofen schiebe.

Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Taler noch etwas kleiner zu machen. Dann muß man zwar beim Backen höllisch aufpassen, daß sie nicht zu trocken werden, aber so ein bißchen mehr petit stell ich sie mir einfach noch toller vor!

Johannisbeer-Streußeltaler2

Wie schon gesagt: Echt hübsch, mal was anderes und wenn man ein bißchen Zeit hat, kein großer Aufwand: Die Arbeitsschritte selbst sind schnell erledigt! Außerdem: OBERLECKER!

Gutes Gelingen!