Hamburg, sonnengelb oder meine neue Softshelljacke

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Im Frühjahr ist mir eine gelbe Softshelljacke im Geschäft ins Auge gesprungen.  Da kam der Wunsch, mir so eine ähnliche selbst zu nähen. Als Schnitt wurde die Softshelljakce „Hamburg“ nach dem Ebook von Pech und Schwefel auserkoren.  Hier wurde ich bezgl. der Farbe fündig und shoppte zwei Meter für das Projekt.

Jetzt endlich ist es vollbracht. Dank AO -Format entfällt das (mir so lästige) zusammenkleben. Wo ich meine Schnittmuster plotten lasse, könnt ihr hier nachlesen.

Leider ist es mir nicht gelungen, Garn bzw. Nadel passend zum Stoff zu finden und das Stichbild ist nicht so schön, wie ich es sonst von meiner Maschine gewohnt bin. Ich vermute, es liegt am Garn. Doch ein weiteres gelbes hatte ich nicht zu Hause – oder ich hätte doch eine Strech Nadel verwenden sollen (da der Softshell mi 3% Elasthan Anteil ist)? Keine Ahnung.

Insgesamt bin ich total stolz, dass ich mich meiner persönlichen Herausforderung, diese Jacke zu nähen, gestellt habe und liebe es, sie zu Tragen!

Das Ebook ist sehr ausführlich und gut bebildert. Normal lässt sich Softshell auch super verarbeiten.

Bis zur Fertigstellung sind ca. drei Abende (keine Nächte 😉 vergangen. Hätten die Einstellungen gestimmt, wäre es zeitlich wesentlich schneller gegangen. Ich möchte unbedingt noch eine kurze Jacke. Grauer Softshell liegt bereit. Manch Handtasche hat länger gedauert.

Auch bei einem solchen Projekt zeigt sich, welch wunderbares Hobby das Nähen doch ist. Eine Softshelljacke nach den eigenen Vorstellungen zu nähen ist tatsächlich ein bisschen wie zaubern können.

Wunderbare Schnittführung, die perfekte Länge und praktische sowie durchdachte Details wie Kinnschutz, Untertritt für den Reißverschluss und Ärmelbündchen runden das Gesamtbild ab.

Auch ein Reflektorstreifen darf nicht fehlen. Evtl. plotte ich mir noch etwas an die Ärmel oder vorne drauf (zur besseren Sichtbarkeit im Dunkeln).

Und damit verlinke ich meinen Mantel bei Du für Dich am Donnerstag.

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