nützliche Tipps für Näh-Anfänger

Nähen bedeut auch immer wieder dazu lernen. Man entdeckt laufend neue Kniffe und Tricks, liest Anleitungen, stöbert auf Blogs oder guckt You-Tube Videos.

Hier ein paar Dinge, die mir das Nähleben absolut erleichtert haben.

  1. Für Jersey verwende ich nur noch Super Strech (die heißen wirklich so) Nadeln. Früher hatte ich ständig! Probleme v.a. bei Zierstichen. Dank dieser Nadeln ist damit Schluß! Okay ich hab jetzt auch ne andere Nähmaschine 😉
  2. An meine OVI (Overlock Maschine – einen separaten Beitrag zum Thema OVI findet ihr hier) lass ich keine Nadeln mehr. Dafür gibt es Wonder Clips. Beides für mich unverzichtbar. Sowohl die Ovi als auch die Wonder Clips möchte ich nicht mehr missen.
  3. eine gute Stoffschere ist Gold wert. Allerdings bin ich persönlich auch ein Fan vom Rollschneider (regelmäßig Klinge auswechseln, erspart fluchen) und Schneidmatte
  4. Mit dem Wondertape lassen sich Reißverschlüsse sehr einfach und schnell einnähen.
  5. Kunstleder und Wachstuch lassen sich prima mit einem Teflon-Rollenfuss nähen. Das Stichbild ist DEUTLICH besser als ohne diesen Fuß.
  6. Mein Tablet-PC. Darauf sind alle Anleitungen und Videos gespeichert. Das Tablet steht immer neben mir beim Nähen und wenn ich kein Video gucke, läuft gerne ein Hörbuch.
  7. Bügeln. Das Bügeleisen samt Bügelbrett stehen ebenfalls griffbereit. Wer nicht ordentlich bügelt, trennt mehr auf. Kann ich aus Erfahrung sagen. Und ich hasse Auftrennen!
  8. Bügeleinlagen wie Vlieseline (selbstklebend, in unterschiedlichen Stärken erhältlich) und Soft and Stable sind vor allem bei Taschen extrem wichtig. Je nach Projekt funktioniert aber auch mal Schaumstoff mit Sprühkleber fixiert.
  9. Mit Vliesofix (beidseitig klebende Einlage) lassen sich Applikationen einfach, ordentlich und schnell ausschneiden, aufbügeln und fixieren. Angenäht müssen sie aber trotzdem noch werden.
  10. Stoffe vorwaschen und gleich noch ab damit in den Trockner (sofern der Stoff Trockner geeignet ist). Dann gibt´s nach dem Vernähen keine bösen Überraschungen.
  11. Kleidung wie Jeans (perfekt für Taschen) Hemden (Taschenfutter, Kombistoff für Kleidung) usw. nicht wegwerfen. Das sog. Upcycling macht Spaß und daraus können die tollsten  Sachen entstehen.

Ich habe in diesem Beitrag einige Links zum Nähpark gesetzt. Wir waren vor Ort und dort gibt es sehr viel Zubehör. Selbstverständlich gibt es noch ganz viele Anbieter.

Taschenzubehör kaufe ich gerne z. B. beim Thal Versand, Nähkaufhaus oder Jajasio.

Wir werden versuchen, diese Liste hin und wieder zu ergänzen und sind offen, für Ergänzungswünsche bzw. freuen uns über eure Tipps und Tricks bzw. Must-Haves.

 

 

 

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